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Touristen-Fischereischein für Ostseeküste und Binnengewässer

Seit dem 1. Juli 2005 gibt es in Mecklenburg-Vorpommern den so genannten Touristen-Fischereischein. Bisher war er in rund 150 Ausgabestellen landesweit erhältlich. Durch die veränderte Verordnung können die Scheine nun auch von Touristinformationen, Kurverwaltungen, Campingplatzbetreibern, Angelserviceunternehmen, Binnenfischern und anderen Anbietern vertrieben werden, sofern sie behördlich dazu ermächtigt werden.

Der zeitlich befristete Fischereischein wird dem Antragsteller für einen Zeitraum von bis zu 28 Tagen erteilt und kann bei Vorlage der Erstausstellung im Kalenderjahr (auch mehrfach) verlängert werden. Erwerben kann ihn jedermann, der das 14. Lebensjahr vollendet hat und dies mit einem amtlichen Dokument belegen kann.

Die Erteilung des zeitlich befristeten Fischereischeines wie auch der Verlängerungsbescheinigung ist gebührenpflichtig. Die Gebühr  für die Erstausstellung beträgt 24,- Euro (ab 01.01.2014), für die Verlängerung jeweils 13,- Euro [§ 2 Abs. 4 FSchVO]. Mit der Gebühr für die Erstausstellung sind die Fischereiabgabemarke und die Informationsbroschüre bereits abgegolten, für die Verlängerung wird eine Fischereiabgabe und Informationsbroschüre nicht ausgegeben.

Zuständig für die Erteilung dieses Fischereischeines sind die Oberbürgermeister der kreisfreien Städte, die Amtsvorsteher der Ämter und die Bürgermeister der amtsfreien Gemeinden als örtliche Ordnungsbehörden.

Der Erwerber erhält mit dem öffentlich-rechtlichen Dokument eine Informationsbroschüre, die über Rechtsgrundlagen, Ordnung beim Angeln, Ausübung der Fischerei und Umgang mit gefangenen Fischen informiert. Damit und mit der Angelkarte, die vom Pächter oder Gewässereigentümer ausgestellt wird, können Urlauber nun ohne Probleme an der Küste und in den Binnengewässern angeln.

Es ist darauf zu achten, dass beim Angeln neben dem Fischereischein als öffentlich-rechtlichem Dokument immer auch eine Genehmigung des Gewässereigentümers bzw. Pächters des jeweiligen Fischereigewässers vorliegen muss. Dieser reicht die Angelerlaubnis oder Angelberechtigung, auch Angelkarte genannt, gegen ein Entgelt aus.

Ausführliche Informationen entnehmen Sie bitte der Webseite des Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei.

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