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Binnenreviere

Schweriner Seen

Lage:

Schweriner Außensee und Innensee sowie die angrenzenden Gewässer; Landeshauptstadt Schwerin; Westlich der Mecklenburgischen Seenplatte, zwischen Schwerin und Wismar

Kurz & knapp:

  • Schweriner See: mit ca. 63 km2 der zweitgrößte See in Mecklenburg-Vorpommern, Nord-Süd Ausdehnung 21 km und Ost-West Ausdehnung 6 km, tiefste Stelle 52 m, ist durch den Paulsdamm (Durchfahrtshöhe 4,30 m) in Außen- und Binnensee geteilt
  • Wallensteingraben: führt von Schwerin bis Wismar. Allerdings nur für geübte Paddler befahrbar
  • Störkanal: Anbindung der Schweriner Seen an die Müritz-Elde-Wasserstraße. Auch für Motorboote befahrbar.

Beschreibung:

Der Südteil ist buchtenreich, bestimmt durch die Silhouette der Landeshauptstadt mit dem Schloß als prägendes Bauwerk. Die Insel Ziegelwerder steht unter Naturschutz und darf nicht betreten werde, auf Kaninchenwerder gibt es einen einfachen Sportboothafen. Im Nordteil, dem Außensee, lädt die Insel Lieps zur Rast ein.

Der Schweriner See ist durchschnittlich 21 m tief, zu beachten ist die Untiefe Goldburg und der "Große Stein" im Binnensee. Die Wasserqualität ist gut, der See ist zum Baden geeignet. Ab Windstärke 3 kann es für kleinere Sportboote ungemütlich werden. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 25 km/h festgelegt, im Uferbereich max. 8 km/h. Mit gelben Tonnen gekennzeichnete Badebereiche dürfen keinesfalls befahren werden.

Die Schweriner Seenlandschaft umfaßt den Außensee, Binnensee, Ziegelsee, Heidensee und Burgsee als verbundene Seen. Dazu kommen noch der Ostorfer See, der Cambser See sowie der Pinnower See.

Schwerin, die Landeshauptstadt M-V, ist einen Besuch wert. Der Reiz der Stadt liegt besonders in seiner herlichen Umgebung und der idealen Verbindung zwischen Architektur und Natur. Der Wassersportfreund kann direkt im Zentrum am Schloßanleger der Weißen Flotte kurzzeitig festmachen (die Anfahrt ist gesondert betonnt). Über den Störkanal in Richtung Süden kann man sowohl Hamburg als auch die Seen der Mecklenburger Seenplatte bequem erreichen. Die Verbindung Richtung Norden, der im 16. Jahrhundert künstlich angelegte Wallensteingraben, ist aber so flach, daß sie nur von Paddlern genutzt werden.

Sport & Spass:

Unter Seglern gilt der Schweriner See als eines der attraktivsten Binnenreviere Deutschlands. Vorsicht ist jedoch ab Windstärke 3 geboten. Dann kann es für kleinere Sportboote schnell ungemütlich werden. Sie erreichen im Fall des Falles jedoch rasch einen sicheren Hafen, denn entlang der kleinen und großen Seen gibt es rund 140 Liegeplätze und ein Kanucamp nach europäischem Standard. Das glitzernde Eldorado bietet jedenfalls viele Möglichkeiten für mehrtägige Kanutouren und es empfiehlt sich als Start- und Zielpunkt für Exkursionen auf der Müritz-Elde-Wasserstraße. Der Störkanal verbindet beide Reviere.

Direkt am Schloss können Schaulustige mit den Schiffen der Weißen Flotte starten. An ihnen zieht die sanft gewellte Landschaft und eine entzückende Stadt vorbei. Und auch unter ihnen schlummert auf dem Grund des Schweriner Sees so mancher Zeitzeuge der Geschichte. Das Wrack eines historischen Lastenseglers, Reste einer herrschaftlichen Kalesche, ein Fischerboot und sogar ein Panzer dienen den Fischen als Kinderstuben und den Tauchern als Abenteuerspielplatz. Und wer mit Kind und Kegel planschen und schwimmen möchte, findet natürlich unzählige Badestellen. Allen voran der Zippendorfer Sandstrand am Schweriner Innensee mit seiner traditionsreichen Promenade.

Mehr als 50 sportliche Wettkämpfe sorgen jedes Jahr für spritzige Highlights auf und am Wasser. Die oftmals internationalen Meisterschaften erfreuen sich durchaus prominenter Beteiligung. Als echte Publikumslieblinge erweisen sich schon seit einigen Jahren die spektakulären Drachenbootrennen. Unter lauten Trommelschlägen und frenetischem Jubel zischen die farbenfrohen Gefährte über den altstädtischen Pfaffenteich.

Land & Entdeckungen:

Die Landeshauptstadt Schwerin ist reich an Sehenswürdigkeiten. Zu den Glanzstücken zählen natürlich das Schloss mit Museum, Orangerie und Park, das Staatliche Museum mit einer ansehnlichen Gemäldesammlung und das gegenüberliegende Staatstheater. In der märchenhaften Kulisse dieses reizvollen Gebäudeensembles finden alljährlich die stimmungsvollen Schlossfestspiele statt. Auf der Stadttour dürfen zudem der mittelalterliche Dom, das Rathaus im Tudorstil, der Markt und die barocke "Schelfstadt" nicht fehlen. Einen fantastischen Überblick bietet das Café auf dem Schweriner Fernsehturm.

Im Freilichtmuseum Mueß am Südufer des Schweriner Sees lebt das 18. Jahrhundert fort. In einem liebevoll hergerichteten Dorf erleben staunende Großstädter blökende Schafe, scharrende Hühner und duftende Kräuter. Bei Lübstorf träumt hinter den Hecken und Bäumen eines romantischen Parks das herzogliche Schloss Wiligrad. Ein Kunstverein lädt hier zu Kursen und Ausstellungen ein. In Dorf Mecklenburg kündet der Ringwall der Michelenburg von der Wiege des Landes und von seinen slawischen Wurzeln. Regionales serviert dazu das Restaurant in der weithin sichtbaren Windmühle nebenan. Viel gesehen haben auch die Raben-Steinfelder Eichen, von denen die stärkste 7,40 Meter im Umfang misst. Im herrlichen Laubmischwald zwischen Schweriner und Pinnower See gehören sie zum dendrologisch wertvollen Landschaftspark des Backstein-Schlosses von Raben-Steinfeld.

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