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Küstenreviere in Mecklenburg-Vorpommern

Insel Rügen und Greifswalder Bodden

Lage:

Außenküste sowie Bodden einschl. Greifswalder Bodden, Wieke, Strelasund, Mündungsbereich des Ryck (Bundeswasserstraße zwischen Greifswald und Greifswalder Bodden) und die Hansestädte Stralsund und Greifswald; Binz, Sellin, Baabe, Göhren, Thiessow auf Rügen; Lubmin (Greifswalder Bodden); Kloster, Vitte auf Hiddensee u.a.

Kurz & knapp:

  • Insel Rügen: Größte Insel Deutschlands. Wunderschöne und stark zergliederte Küste. Anlegemöglichkeiten und Angebote für Wassersportler lassen keine Wünsche offen.
  • Insel Hiddensee: schmales und idyllisches Eiland ohne Autoverkehr. Erreichbar per Fähre ab Stralsund und Schaprode/Rügen sowie Breege/Rügen.
  • Schutzgebiete: Nationalpark Jasmund, Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, Biosphärenreservat Südost-Rügen
  • Hansestadt Stralsund: seit 2002 UNESCO-Weltkulturerbe. Nahezu vollständig erhaltener Stadtkern
  • Hansestadt Greifswald: zahlreiche historisch wertvolle Gebäude. Universitätsstadt.

Beschreibung:

Reizvoll und vielseitig präsentiert sich dieses Revier dem Skipper. Ein Muß ist der Besuch des autofreien Eilands Hiddensee. Fernab vom hektischen Alltag kann man sich hier auf dem Dornbusch im Norden Hiddensees einen herrlichen Ausblick auf die nach Süden hin flach werdende Insel und die See gönnen. Anlegemöglichkeiten gibt es in Neuendorf und Vitte. Bei der Navigation ist man gut beraten, auf den lebhaften Fährverkehr zu achten und den Tonnenstrich nicht zu verlassen, der Platz unterm Kiel wird sehr schnell knapp.

Nordöstlich von Hiddensee bleibt die Qual der Wahl: Nach Süden geht es Richtung Stralsund in den Schaproder Bodden, nach Osten öffnen sich die Boddengewässer Rügens bis hin zum Großen Jasmunder Bodden, in Richtung Norden dagegen startet man die Umrundung der größten Insel Deutschlands. Alle Touren haben ihre eigenen Reize, allen ist auch gemein, daß aktuelle Seekarten an Bord Pflicht sind und genaue Information über Wassertiefen und Wetterlage eingeholt werden sollten. Das Revier ist "steinreich" und oft gibt es tückische Strömungen.

In den Jasmunder Bodden gibt es in Wiek, Breege und Ralswiek Anlegemöglichkeiten. An Rügens Außenküste kann man die Häfen von Glowe, Lohme und Sassnitz anlaufen. Weiter südwärts geht es an den schmucken Seebädern Binz, Sellin, Baabe und Göhren vorbei rund um die Halbinsel Mönchgut in den Rügischen Bodden. Hier gibt es gut ausgebaute Liegeplätze in Thiessow, Gager, Baabe und Seedorf sowie den größte Hafen im Bodden - die Marina Lauterbach. Rügen ist auch ein beliebtes Ziel von Seekajakfreunden, die Stützpunkte in Gager, Göhren, Wiek und am Strelasund in Stahlbrode und Neuhof finden.

Der Greifswalder Bodden gilt eigentlich als unproblematisches Revier, in dem aber dicke Findlinge und ausgedehnte Flachwassergebiete (Groß- und Kleinstubber östlich der Mitte des Boddens) auf den Skipper lauern. Hat man Greifswald erreicht, wird man durch eine große Auswahl vorzüglicher Anlegeplätze belohnt. Diese beginnt noch vor der altehrwürdigen Holzklappbrücke in Wieck (Öffnungszeiten beachten), setzt sich bei der Fahrt auf dem Ryck (Wassertiefe 3,50 m) mit dem Yachthafen Ladebow fort und endet in Greifswald selbst mit dem Yachtzentrum oder dem Museumshafen. In der historischen Universitätsstadt ist neben einem Bummel durch das Stadtzentrum ein Besuch der Klosterruine Eldena zu empfehlen. Kurztörns können zu den Inseln Greifswalder Oie oder Ruden führen. Die Insel Oie steht allerdings unter Naturschutz und hat den Status eines Nothafens erhalten.

Der Strelasund trennt das vorpommersche Festland von Rügen. Die Wasserstraße zwischen Prohner Wiek und Greifswalder Bodden wird in Stralsund durch den Rügendamm und die Ziegelgrabenbrücke gekreuzt (Öffnungszeiten beachten). Am südlichen Ufer findet in Stralsund, Neuhof und Stahlbrode man moderne Häfen mit umfangreichem Service, auf der rügenschen Seite gibt es die zwei ruhigen Häfen Gustow und Puddemin.

Sport & Spass:

Kaum ein zweites Segelrevier in Deutschland bietet eine vergleichbare Vielfalt und grandiose Kulisse wie dieses. So erstaunt es nicht, dass es zwischen Stralsund und Kap Arkona, Greifswald und Hiddensee ein außergewöhnlich dichtes Netz moderner Marinas und Anlegestellen gibt. Die offene See an den Außenküsten von Rügen und Hiddensee verlangt den Skippern einiges Können ab. Stellenweise müssen sie sich vor tückischen Strömungen und steinigen Untiefen in Acht nehmen. Genaues Kartenmaterial sowie aktuelle Informationen über Wetterlage und Wassertiefen sind unentbehrlich. Hingegen liegen die Boddengewässer fast immer geschützt. Selbst der große Greifswalder Bodden gilt als unproblematisch. Absolut empfehlenswert sind Kurztörns zu den "Robinson-Inseln" Greifswalder Oie und Ruden. Im Strelasund zwischen Stralsund und Rügen herrscht reger Schiffsverkehr. Um lästige Wartezeiten zu vermeiden, erkundigen Sie sich bitte im Stralsunder Hafen nach den Öffnungszeiten der Ziegelgrabenbrücke. Sie gehört zum Rügendamm, hat eine Durchfahrtshöhe von 6 Metern und öffnet nur einige Male am Tag. Unvergessliche Erlebnisse bieten Seekajak-Touren um Rügen. Die Insel gilt als Highlight unter den Fans dieser Wassersportart. In der Surf-Szene genießt das Revier mittlerweile Weltruf. Erst im letzten Jahr fanden vor Dranske auf Nordrügen die Weltmeisterschaften im Formula-Surfen statt. Und ob mit oder ohne Badehose, ob allein oder in der Großfamilie - an den endlosen Stränden von Rügen und Hiddensee oder auch an den stillen Boddenbuchten findet jeder sein Paradies.

Land & Entdeckungen:

Piraten in Sicht! Jedes Jahr im Sommer fallen Störtebeker und seine Vitalienbrüder in Ralswiek am Jasmunder Bodden ein - zur Begeisterung tausender Besucher. Die Störtebeker-Festspiele zaubern ein kolossales Spektakel auf die wunderschöne Freilichtbühne. Über der Bucht thront das feudale Schloss Ralswiek. Wie auch das weinrote Schloss Spyker und das filigrane Jagdschloss Granitz strahlt es mit den staunenden Besuchern um die Wette. Letzteres verdanken wir dem baubegeisterten Fürsten Wilhelm Malte zu Putbus. Er gab sich nicht nur mit einem Schloss zufrieden, sondern entwarf gar seine eigene Residenzstadt. Zum Klassizismusensemble von Putbus gehören ein allerliebstes Theater und ein zauberhafter Schlosspark. Kloster auf Hiddensee bewahrt im Gerhard-Hauptmann-Museum das Erbe des großen Dramatikers. Gleich nebenan steht die niedliche Inselkirche. Ihren großen Schwestern in Stralsund und Greifswald würde sie gerade mal bis zum Bauchnabel reichen. Die stolzen Kirchen sind die Wahrzeichen der schönen Hansestädte. Trauen Sie ruhig Ihren Augen - hier lebt die Geschichte vergangener Jahrhunderte fort. Die UNESCO adelte Stralsund mit dem Titel "Welterbe". Und die Stadt wartet mit einem weiteren Highlight auf - dem Deutschen Meeresmuseum. Schwimmen Sie mit den Fischen und tauchen Sie ein in die wundersame Unterwasserwelt der Ozeane.

Sprechfunk:

  • Stralsund port UKW-Kanal 11
  • Stralsund traffic UKW-Kanal 67
  • Sassnitz traffic UKW-Kanal 13
  • Schiff-Schiff UKW-Kanal 72 "Greifswald 1"
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